Zutaten
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150 g Kokosöl*
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200 g Sahne
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2 TL Vanilleextrakt
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400g Zartbitterkuvertüre
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200 g Vollmilchkuvertüre
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200 g Butterkekse (hell/dunkel)
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* = AFFILIATELINK/WERBUNG
Anleitung
Ein Dessert bzw. eine richtig süße Leckerei, die uns absolut an die Kindheit erinnert! Kalter Hund ist einfach ein Evergreen, der auch heute immer mal wieder auf unserem Kaffeetisch landet… meist dann, wenn Kuvertüre oder Butterkekse aus dem Vorrat aufgebraucht werden müssen.
Der Ursprung von „Kaltem Hund“ liegt hier bei uns in Deutschland. Seine weite Verbreitung begann in den 1920er Jahren, als ein Unternehmen das Rezept veröffentlichte, um den Absatz seiner Kekse zu fördern. Der Name geht auf den Bergbaubegriff „Hunt“ zurück. Dabei handelt es sich um einen viereckigen Förderwagen, dessen Form der typischen Kastenform ähnelt, in der die Süßspeise zubereitet wird. Der Zusatz „kalt“ bezieht sich auf die Zubereitungsart, da die Masse nicht im Ofen gebacken, sondern gekühlt wird. Regional ist das Dessert auch als Kalte Schnauze, Kellerkuchen oder Lukullus bekannt.
Die größte Popularität erreichte der Kalte Hund in den 1950er und 1960er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland sowie über Jahrzehnte hinweg in der DDR. Da die Zutaten leicht verfügbar und lange haltbar waren und kein Backofen benötigt wurde, etablierte sich der Kuchen als Standard bei Kindergeburtstagen und Familienfesten. Heute gilt der Kalte Hund als klassisches Retro-Dessert.
Alles in allem bleibt zu sagen: Einfach, schnell und mega lecker – so lieben wir den Klassiker aus vergangenen Tagen immer noch.
Kalten Hund kannst du super zusammen mit den Kindern zubereiten, diese schokoladige Wutzerei mit knusprigen Keksen ist ein wahres Fest für die kleinen Schleckermäuler. Und wenn der ein oder andere Keks dann nicht kerzengerade in der Reihe liegt, ändert das rein gar nichts am Geschmack.
Wir nutzen auch gerne verschiedene Kekse (hell und dunkel), das gibt dem ganzen noch einen kleinen Twist. Auch Vollkornkekse passen hier gut.
Ersetze das Kokosöl bitte nicht durch ein anderes Öl oder Fett. Denn der originale Geschmack ist dann nicht mehr vorhanden und gerade das macht es aus. Die Schokolade in Verbindung mit Keks und dem Hauch von Kokos.
Du kannst den Schokoladenanteil natürlich auch switchen, also mehr Vollmilch- und weniger Zartbitterkuvertüre. Hier gehst du einfach nach deinem persönlichen Geschmack.
Wir heben den Kalten Hund gerne in einer geschlossenen Glasschüssel im Kühlschrank auf – vorher natürlich in kleine Happen geschnitten. So hält er sich über viele Tage super frisch und knackig.
Einfach mal ausprobieren, genießen und gerne ein Feedback geben.
Alles Liebe,
Patrick und Nadine
Schritte
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1
Erledigt
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VorbereitungenKastenform (25 cm lang) mit Backpapier oder Frischhaltefolie auslegen. |
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2
Erledigt
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Kokosöl mit Sahne und der Kuvertüre (in Stücke geschnitten) in einen Topf geben und auf kleiner Hitze schmelzen. Am besten nicht wärmer als 45 Grad werden lassen, dann bleibt die Schokolade schön glänzend und wird nicht weiß. Gelegentlich umrühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. |
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3
Erledigt
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